The German farrier Christoph Müller shoeing a horse

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum man Hufschmied wird, Einige davon sind besonders, zum Beispiel die Entscheidung von Christoph Müller.
2004 entschied sich dieser junge deutsche Agraringenieur, eine Hufschmiedschule zu besuchen. Er hatte gerade eine Arbeitsstelle bei Cera bekommen, einer Firma, die Kunststoffhufeisen entwickelt hat. Müller wollte sein Wissen über die Industrie vertiefen, um besser zu verstehen, was Hufschmiede jeden Tag machen müssen. Das Ziel war es, bessere Seminare und Rat geben zu können, Der Plan war erfolgreich und Christoph wurde vom „Hufschmiedvirus“ infiziert. Nach seinem Staatsexamen absolvierte er seine Meisterprüfung und wurde zum geprüften Kuhhufpfleger. Seit diesem Moment trimmt und beschlägt er Pferde jede Woche, als Übung und aus Spaß. Nach seiner Zeit bei Cera wechselte Christoph seine Stelle, zuerst zu Vettec und später zu Mustad. Als Verkaufsmanager ist er für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Tschechoslowakei zuständig. Dank seines ausführlichen Wissens über den Markt ist er manchmal bei der Entwicklung neuer Produkte involviert. Aber trotzdem, neben seiner anspruchsvollen Arbeit hält Müller immer Zeit frei, um als Hufschmied zu üben.

Als er in die Schule ging, gab es nur eine Sorte Hufeisen und 3 Nagelgrößen, die täglich verwendet wurden.

Im Vergleich zum Anfang seiner Karriere hat Christoph einige enorme Änderungen in der Industrie gesehen.
Erstens haben die Qualität und die Anzahl der Produkte, die einem Hufschmied zur Verfügung stehen, gewaltig zugenommen. Als er in die Schule ging, gab es nur eine Sorte Hufeisen und 3 Nagelgrößen, die täglich verwendet wurden. Heute ist die Palette der Produkte, die in Staatsschulen verwendet werden, sehr groß. Es widerspiegelt mehr, was auf dem Markt passiert.
Zweitens ist es einfacher für Hufschmiede geworden, ihre Waren kurzfristig zu bestellen. Vor 15 Jahren bestellten die meisten Hufschmiede zweimal im Jahr. Jetzt ist es mehr und mehr üblich, wöchentlich – manchmal auch täglich – zu bestellen.
Diese Änderungen sind hauptsächlich durch das Internet gekommen. Information wird schneller geteilt, Hufschmiede sind besser informiert und das Bestellen und der Empfang von den Produkten sind einfacher. Aber trotzdem merkt er, dass alle neuen Produkte, vor allem im Bereich Hufeisen, etwas Zeit brauchen, um ihren Platz auf dem Markt zu verdienen. Schließlich ist der Hufschmied noch ein Handwerker und neue Produkte werden nur verbreitet verwendet, wenn sie für die Arbeit des Hufschmieds Vorteile bringen und, wenn sie sich daran gewöhnt haben.

The German farrier Christoph Müller driving a nail in a hoof

Er fragt sich, warum einige meinen, dass sie mehr Pferde beschlagen oder trimmen zum niedrigen Preis brauchen, anstatt das Pferd besser zu behandeln und eine bessere, zeitaufwändigere Arbeit für einen höheren Preis zu leisten

Was er in der Industrie ändern möchte, ist die Art, wie der professionelle Hufschmied sich sieht. Er fragt sich, warum einige meinen, dass sie mehr Pferde beschlagen oder trimmen zum niedrigen Preis brauchen, anstatt das Pferd besser zu behandeln und eine bessere, zeitaufwändigere Arbeit für einen höheren Preis zu leisten. Wenn der Kunde den Eindruck hat, sein Pferd wird richtig und mit Respekt behandelt und die Arbeit gut ist, ist er bereit, für diesen Service zu bezahlen. Schließlich ist es die Aufgabe des Hufschmieds, nicht nur zu trimmen und zu beschlagen, sondern das Pferd regelmäßig zu kontrollieren und ein Auge auf seine Kondition zu werfen. Warum sollte dies ein Beruf sein, der weniger wert ist? Er behauptet dass man eine gute Arbeit schnell erledigen kann, aber man kann eine schlechte Arbeit nicht besser machen, wenn man sie in einer kürzeren Zeit macht. Also eine gute, langsamere Arbeit, was mehr kostet, ist die einzige Lösung, um das Geschäft des Hufschmieds auf längere Sicht zu verbessern.

The German farrier Christoph Müller at work in his trailer

Als Hufschmied ist Christoph spezialisiert im orthopädischen Beschlagen, vor allem bei der Behandlung von Hufrehe. Hier zeigt sich sein umfangreiches Wissen über die Materialien, die zur Verfügung stehen am besten.
Sein vorwiegender Rat für Hufschmiede, die für Hufrehe beschlagen, ist:
- Sei gut informiert, hole Information über die besten Materialien, neue Produkte und Entwicklungen
- Darauf achten, dass das Abrollen reibungslos geht
- Setzen sie die Materialien so zusammen, dass sie gut unterstützen, aber die Strahlspitze nicht verschieben. Dies kann man durch die Kombination von zwei Materialien erreichen, ein hartes Material vorne, ein weiches Material im Hinterteil vom Huf, zum Beispiel Platten und eine Kombination von zwei Plattenmaterialien
- Wie bei allem orthopädischen Beschlagen, nie eine Diagnose selbst machen, sondern immer mit einem Tierarzt zusammenarbeiten.

Ich möchte anderen Hufschmieden helfen, ihre Arbeit einfacher und sicherer zu machen.

Was Müller bei seiner derzeitigen Arbeit am Meisten gefällt, ist Kliniken zu organisieren und Rat an den Hufschmied zu geben. Gewissermaßen ist er ein Idealist: er möchte anderen Hufschmieden helfen, ihre Arbeit einfacher und sicherer zu machen, indem er Information über Produkte gibt, die helfen können, dies zu leisten, Aber er gibt nicht nur Information über neue Produkte, er hilft auch bei deren Entwicklung. Da kommt der Ingenieur zum Vorschein! Die VF-Pro Nagel und die Dynamic Hufeisen kamen zum Teil von ihm und er beschäftigt sich jetzt mit einem Project, von dem er viel erwartet. Christoph ist begeistert über diesen Aspekt seiner Arbeit und hofft, in Zukunft dies noch intensiver zu betreiben.

The German farrier Christoph Müller driving a nail in a hoof

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